Persönliches Statement
„Seit meinem ersten prägenden solistischen Konzertauftritt als Kind begleitet mich die Erfahrung, dass es möglich ist, Menschen mit diesem scheinbar so einfachen Instrument zu erfreuen und zu berühren. Somit kam ich in den wiederholten Genuss, den schlechten Ruf der Blockflöte zu rehabilitieren, sie als vollwertiges und virtuoses Konzertinstrument weiter zu etablieren und neue Weg zu beschreiten, sowohl, was die Literatur als auch die einzigartigen klanglichen Möglichkeiten im gesamten Spektrum der großen Blockflötenfamilie betrifft. Der Einsatzbereich erstreckt sich jenseits von Renaissance, Barock und meiner Lieblingskomponisten Hans Ulrich Steaps und Markus Zahnhausen von russischer und italienischer Folklore über Chansons, Jazz bis Tango!“
Künstlerischer Lebenslauf Blockflöte
Sabine Federspieler stammt aus Brixen (Südtirol), erster Blockflötenunterricht bei ihrem Vater, später begleitender Privatunterricht bei Prof. Gerhard Braun in Stuttgart.
1983 Förderungspreis des Rotary Clubs Brixen
1984 Erster Konzertauftritt mit Orchester mit 10 Jahren
1993 3. Preis beim J.H. Schmelzer Wettbewerb für Barockensembles in Melk
Konzerte als Blockflötensolistin mit dem Haydn-Orchester Bozen/Trient, mit der Streicherakademie Bozen und mit der Bachakademie unter der Leitung von Joshua Rifkin.
Rundfunkaufnahmen beim ORF und bei der RAI Bozen.
Seit 1989 Studien an der Hochschule für Musik in Wien.
Abschlüsse in Musik- und Bewegungserziehung, Instrumentalpädagogik und Konzertfach Blockflöte
bei Prof. Rudolf Hofstötter mit Auszeichnung.
Weitere Studien an der Carl-Nielsen- Musikakademie bei Prof. Dan Laurin, bei Prof. Paolo Capirci in Rom und bei Prof. Pierre Hamon in Paris.
Meisterkurs für Barockmusik mit dem Bachensemble unter Joshua Rifkin.
1996-1998 Lehrtätigkeit als Assistentin für Blockflöte an der Wiener Musikhochschule.
1998 Förderungspreis der Tiroler Sparkassen.
2001 Mitwirkung als Solistin bei der Uraufführung eines szenischen Oratoriums im Festspielhaus Erl.
2013-2015 Iniziatorin der Konzertreihe „Zeit genießen mit ZeitgenossInnen“ mit UA von Neukompositionen für Blockflöte und Streichquartett bzw. Cembalo
1990-2019 konzertant in diesen Formationen
1991 – 1998 Ensemble „Deliciae“, (Musik der mittelalterlichen Troubadiz) mit Regina Himmelbauer und Christine Maria Rembeck
1996-2000 im “Duo Federspieler-Horvath”, mit zeitgenössischer Musik für Gitarre und Blockflöte
Im Duo mit ihrer Schwester Claudia Federspieler (Violine) u.a. mit deren Eigenkompositionen
2002 – 2005 im Duo „Barock und co experimental“ mit Akkordeon, Cembalo und Klavier (Dr. Kurt Gold Szklarski)
2002 – 2009 Duo Federspieler / Koutnik
Beschäftigung und Konzerttätigkeit mit tonaler originaler Blockflötenmusik und virtuosen Bearbeitungen des 20. Jahrhunderts für Blockflöte und Klavier. CD Aufnahme bei Renovaclasics. In der mehrjährigen Zusammenarbeit entstanden Neukompositionen seitens Paul Koutnik für Blockflöte in Kombination mit Gesang und anderen Instrumenten, wie die
- „Mariahilfer Messe“
- eine Kantate (UA zur 100-Jahres Jubiläumsfeier der Otto Wagner-Kirche in Wien)
- Quintett (Blockflöte und Streichquartett), UA 2006 in Linz
- „Engelsgesänge“ (Uraufführung bei der Langen Nacht der Kirchen Wien 2008)
- Musik zur Lesung des „Labyrinths der Welt und Paradies des Herzens“ von Jan Amos Comenius
Mehr zu den Kompositionen von Paul Koutnik siehe unter http://www.scoreexchange.com/profiles/pkoutnik
2010-2015 mit der Cembalistin Maja Mijatovic
Amore e fantasia (Tage alter Musik Stockstadt, Orgeltage
‚Im spiegel “ (Festival für kroatische Musik, Alte Schmiede, Festival für zeitgenössische Musik Bozen
Trailer Federspieler/Mijatovic https://www.youtube.com/watch?v=QYhkvN9PLAI&pp=ygUUU2FiaW5lIE1hamEgTWlqYXRvdmk%3D
dem Koehnequartett https://www.youtube.com/watch?v=qL3vPBi-wbs&pp=ygUVS29laG5lcXVhcnRldHQgc2FiaW5l
Spirit of Air Konzert-und Videoprojekt mit der Harfenistin Monika Stadler https://youtu.be/K5ncMeLtRFk?si=UqkDo5hiSOXiO7hv
Barockfestival in Cremona mit dem Organisten und Dirigenten Prof. Marco Fracassi.
Werkverzeichnis
Claudia Federspieler: Viva Antonio! (2013)
Paul Koutnik: Quintett (2006)
Michael Wahlmüller: Boskett (2014) für Tenorblockflöte und Streichquartett
Melissa Coleman: Jackal (1998)
Margareta Ferek-Petrić: noncerto (2013)
Morgana Petrik: Katabasis. Anabasis (2013)
Roman Pawollek: Neues Werk (2014) für Blockflöte, Looper und Streichquartett (UA)
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